Glossar

Was ist eine Submarke?

In Kürze: Eine Submarke ist eine Untermarke innerhalb einer größeren Dachmarke oder Familienmarke, die für bestimmte Produkte oder Zielgruppen steht.

Definition Submarke

Eine Submarke ist Teil einer Dachmarke oder Familienmarke und wird verwendet, um eine bestimmte Produktgruppe, ein bestimmtes Segment oder eine spezifische Zielgruppe innerhalb des Unternehmens hervorzuheben. Diese Art von Markenarchitektur ermöglicht es Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen zielgerichtet zu positionieren und zu vermarkten, um so die Aufmerksamkeit und Loyalität ihrer Kunden zu gewinnen.

Unterscheidung der Produkte oder Dienstleistungen

Submarken werden oft verwendet, um Produkte oder Dienstleistungen von einer Dachmarke abzugrenzen, die sich an eine breitere Zielgruppe richtet. Sie können auch verwendet werden, um bestimmte Produktlinien innerhalb einer Dachmarke hervorzuheben.

Eine wichtige Rolle bei der Wahl der Submarke spielt die Markenstrategie. Unternehmen müssen gewährleisten, dass die gewählte Submarke mit ihrer Dachmarke und ihrer Markenstrategie übereinstimmt. Des Weiteren muss auch garantiert werden, dass die Submarke einzigartig und unverwechselbar ist, um sie von anderen Marken und Produkten abzugrenzen.

Submarken können auch verwendet werden, um ein Unternehmen in verschiedenen Regionen oder Ländern zu repräsentieren. Ein Unternehmen kann beispielsweise eine Submarke für den Verkauf seiner Produkte in Europa verwenden und eine andere Submarke für den Verkauf seiner Produkte in Nordamerika.

Submarken: Drei Beispiele

benuta FINEST: Design-Teppiche aus hochwertigsten Materialien, exklusiv nur bei benuta

BMW i: Eine Submarke von BMW, die sich auf Elektro- und Hybridfahrzeuge spezialisiert hat.

Lush Naked: Eine Submarke von Lush, die verpackungsfreie Kosmetikprodukte anbietet.

Vor- und Nachteile von Submarken

Die Vorteile von Submarken innerhalb der Markenarchitektur sind vielfältig. Einige davon sind:

  • Erweiterung des Produktportfolios: Submarken ermöglichen es Unternehmen, ihr Produktportfolio zu erweitern, ohne dabei die Dachmarke zu beeinträchtigen.
  • Zielgruppenansprache: Submarken können gezielt auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet werden und somit die Ansprache von Kunden verbessernt.
  • Erhöhung der Markenbekanntheit: Submarken können dazu beitragen, die Bekanntheit der Dachmarke zu erhöhen, da sie in unterschiedlichen Bereichen präsent sind.
  • Flexibilität: Submarken bieten Unternehmen mehr Flexibilität bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen.
  • Kosteneinsparungen: Submarken können dazu beitragen, Kosten zu sparen, indem beispielsweise gemeinsame Ressourcen genutzt werden.

Nachteile von Submarken innerhalb der Markenarchitektur können sein:

  • Verwirrung bei Kunden: In manchen Fällen können Submarken zu Verwirrung bei Kunden führen, da sie nicht immer erkennen, dass es sich um ein und dieselbe Marke handelt.
  • Beeinträchtigung der Dachmarke: Eine mangelhafte Positionierung oder Verwaltung der Submarken kann die Dachmarke beeinträchtigen.
  • Höhere Kosten: Die Einführung und Verwaltung von Submarken kann höhere Kosten verursachen.
  • Risiko von Konflikten: Es besteht das Risiko, dass sich Submarken gegenseitig Konkurrenz machen und dadurch die Dachmarke beeinträchtigt wird.
  • Schwierigkeiten bei der Einführung: Es kann schwierig sein, eine Submarke erfolgreich einzuführen, insbesondere wenn sie sich von der Dachmarke stark unterscheidet.

Agentur für Markenstrategie

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