Marken brauchen strategische Führung, um sich zu entwickeln. Wir erarbeiten die Leitplanken für individuelle Markenstrategien.

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Quo vadis, Marke? Markenstrategie als Wegweiser

Das Markenprofil, das die Facetten der jeweiligen Markenidentität beschreibt, bildet die Basis für die strategische Ausrichtung und Führung der Marke. Die Markenpersönlichkeit bestimmt die Markenstrategie als Leitplanke für eine nachhaltige Markenentwicklung. Mit der Markenstrategie definieren wir, wohin sich die Marke mittel- und langfristig entwickeln soll und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um diese angestrebten Ziele zu erreichen, beispielsweise die Positionierung im Markt. Markenstrategische Entscheidungen bzw. die Überprüfung der bisherigen strategischen Ausrichtung werden bei maßgeblichen strukturellen Veränderungen erforderlich, z.B.:

  • beim Launch eines neuen Services oder eines neues Produkts
  • bei der Restrukturierung vorhandener Markensysteme
  • natürlich bei der Gründung eines neuen Unternehmens, z.B. eines Start-Ups

Markenstrategie im Reality Check

Damit die Umsetzung der markenstrategischen Roadmap gelingt, identifizieren wir bei deren Entwicklung neben der Markenpersönlichkeit konsequent

  • die eigenen unternehmerischen Kompetenzen und Kapazitäten
  • die Bedarfe und Ansprüche der Zielgruppe
  • die relevanten Marktteilnehmenden

Das Überprüfen der Kapazitäten und Ressourcen seitens des Unternehmens für die Vermarktung, das Erforschen dessen, wofür der Kunde am Ende des Tages tatsächlich bereit ist, Geld auszugeben, sowie Kenntnisse des Marktumfeldes sind unumgänglich, um die (neue) Marke oder das Produkt sinnvoll zu positionieren.

Markenmodelle – Identität und Strategie auf einen Blick

Es gibt zahlreiche Modelle, die wesentliche Eigenschaften der Markenidentität strukturieren und visualisieren.

Nicht umsonst heißen diese Steuerrad, Diamant oder Golden Circle: Sie erfassen den Kern der Marke auf einen Blick. Damit sind sie hilfreiche Tools zu Überprüfung jeder Maßnahme, ob diese dem Wesen und der strategischer Ausrichtung der Marke entspricht – oder eben nicht.

  • Markenstrategie Golden Circle Simon Sinek
  • Markenstrategie Markendiamant von McKinsey
  • Markenstrategie Pyramide
  • Markenstrategie Markensteuerrad nach Bates
  • Markenstrategie Markensteuerrad Esch
  • Markenstrategie nach Aaker

Dynamik der Märkte

In der 2015 erschienenen Studie “No ordinary Disruption” stellte das Beratungsunternehmen McKinsey heraus, dass sich die Dynamik der Märkte seit der industriellen Revolution um ein Zehnfaches beschleunigt hat – vor mittlerweile vier Jahren. Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, Zeithorizonte der strategischen Roadmap der jeweiligen Marktdynamik anzupassen, bevor neue, innovative Konkurrenz das Feld zunächst unbemerkt von hinten aufrollt, wie es derzeit im Bankensektor oder Versandhandel zu beobachten ist.

 

N26: Digitalbank vs. traditionelle Bankhäuser

Auch gesellschaftliche Entwicklungen haben Einfluss auf die Wahrnehmung von Marken, weshalb man gut daran tut, auch diese nicht zu ignorieren. In unserem Beitrag Markenwerte im Zeitenwandel schildern wir anhand des Beispiels von Victoria’s Secret, wie relevant soziale Dynamiken markenstrategisch sein können. Nicht zuletzt sind diese Treiber die eigentlichen Treiber für Innovationen.

Eine Markenstrategie muss von allen maßgeblichen Beteiligten unterstützt, gelebt und gepflegt und zu gegebener Zeit kritisch hinterfragt, neu justiert oder geschärft werden.

Markenstrategie und Positionierung gehen Hand in Hand

Die Positionierung einer Marke ist Ausdruck der Markenstrategie: Sie zeigt, wofür die Marke steht – jetzt und in Zukunft. Damit aus der Theorie gelebte unternehmerische Wirklichkeit wird, ist es notwendig, die eigenen Umsetzungsmöglichkeiten realistisch zu bewerten und entsprechend mit zu berücksichtigen, damit das gegebene Markenversprechen auch eingelöst werden kann. Ist das nicht leistbar, ist eine falsche, weil unerfüllbare Positionierung nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich für die Marke: weil sie sich unglaubwürdig macht. Oder im Wettbewerb schlicht nicht gegen potentere Marktteilnehmende bestehen kann.

Bei der Definition der umzusetzenden Markenstrategie ist aus unserer Sicht das Prinzip der Selbstähnlichkeit oberstes Gebot. Das macht die Marke und ihren Mehrwert für den Kunden nachvollziehbar, wiedererkennbar und vertrauenswürdig. In unseren Markenworkshops erarbeiten wir kokreativ die Basis für Markenstrategien – oder überprüfen und schärfen bestehende.

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