B2B Rebranding
Rebranding für expomobilia – vom Messebauer zum Brand-Experience-Partner
Aus über 50 Jahren Erfahrung eine klare Markenpositionierung für die Zukunft: Mit dem Rebranding wird sichtbar, wofür expomobilia heute steht: leidenschaftliche Lösungsfindung, Schweizer Präzision, internationale Umsetzungskompetenz.
Case Summary
expomobilia ist ein Schweizer Spezialist für die Entwicklung und Realisierung von Brand Experiences. Seit 1973 begleitet das Unternehmen internationale Premiummarken bei anspruchsvollen Projekten – heute als Teil der MCH Group und der MCH Live Marketing Solutions mit einem globalen Netzwerk.
Nach der Pandemie wollte expomobilia wieder stärker an seine erfolgreiche Position anknüpfen. Der bestehende Markenauftritt zeigte jedoch nicht ausreichend, was das Unternehmen von einem klassischen Messebau- oder Produktionspartner unterscheidet.
Im Rebranding haben wir Positionierung, Markenleitbild, Storytelling und Brand Design neu aufeinander abgestimmt. Aus der strategischen Idee des leidenschaftlichen Lösungsfinders entstand ein Markensystem, das Schweizer Qualität mit internationaler Kompetenz und einer pragmatischen, lösungsorientierten Haltung verbindet.
Branche: B2B / Brand Experience / Live Marketing / Messebau
Unternehmen: expomobilia
Gründung: 1973
Mitarbeitende: > 100
Umsatz: ca. 22 bis 24 Millionen Schweizer Franken
Organisation: Teil der MCH Group / MCH Live Marketing Solutions
Projekt: Rebranding und Markenkommunikation
Leistungen: Markenstrategie, Positionierung, Brand Story, Brand Design, Designsystem & Brand Guidelines
Ausgangslage: 50 Jahre Erfahrung – die Marke nicht mehr auf der Höhe der Zeit
expomobilia hat sich vom klassischen Messebau weiterentwickelt und realisiert komplexe Brand Experiences. Während der Pandemie hatte expomobilia wie die gesamte Branche Fachkräfte verloren. Um das Markenverprechen weiterhin zu halten, galt es, die Besten der Besten anzuziehen bzw. langfristig an das Unternehmen zu binden.
Herausforderung
Vom Umsetzer zum Lösungsfinder: expomobilia sollte nicht primär über Produktion und Umsetzung wahrgenommen werden, sondern über die Fähigkeit, auch bei komplexen Experience-Marketing-Projekten die passende Lösung zu finden und zuverlässig umzusetzen. Der Markenauftritt erzählte diese Entwicklung jedoch nicht überzeugend. Für die beiden wichtigsten Zielgruppen – Agenturen und Marketingverantwortliche – musste deutlicher werden, welchen Mehrwert expomobilia über die reine Umsetzung hinaus bietet.
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Value Proposition
expomobilia sollte nicht primär über Produktion und Umsetzung wahrgenommen werden, sondern über den Mehrwert, auch komplexe Experience-Marketing-Projekte kreativ und hochwertig zu lösen.
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Positionierung
Schweizer Präzision ist ein wichtiger Wert. Gleichzeitig arbeitet die Marke international. Beides musste zusammen geführt werden: lokale Verankerung, internationale Erfahrung.
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Portfolio
Unterschiedliche Anwendungen, eine gemeinsame Kompetenz: Markenaktivierungen, Messen, Produktlaunches, Ausstellungen übersetzen Marken in Räume und Erlebnisse. Das sollte auch das Designsystem leisten.
Ziele
Das Rebranding sollte die vorhandene Stärke von expomobilia nicht neu erfinden, sondern präziser auf den Punkt bringen und für die Zukunft anschlussfähig machen.
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Lösungsorientierung sichtbar machen
Die Marke positioniert expomobilia als Partner, der für komplexe Aufgaben die passende Lösung entwickelt.
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Markenwerte visualisiert
Herkunft bleibt ein wichtiger Teil der Marke. Schweizer Präzision und globale Umsetzungskompetenz werden als gemeinsames Leistungsversprechen erzählt.
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Experience als Markenkern
Die Marke soll nicht über einzelne Leistungen wie Messebau oder Eventproduktion definiert werden, sondern über das übergeordnete Ziel: Räume in außergewöhnliche Markenerlebnisse zu verwandeln.
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Klare Regeln und Spielräume
Logo, Typografie, Farben, Key Visual und Designsystem illustrieren die Positionierung nicht nur, sondern schaffen eine wiedererkennbare Markenwelt auf unterschiedlichen Touchpoints.
Prozess: Von der Analyse bis zur Roll-Out
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1
Verstehen
Wir analysierten Marke, Leistungsversprechen, Marktumfeld und Zielgruppen anhand von Recherchen und Interviews mit Mitarbeitenden und Kund:innen.
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2
Fokussieren
Aus diesen Erkenntnissen entwickelten wir mit einem interdisziplinären Team aus C-Level und Führungskäften im Markenworkshop den Brand Frame®. Im Kern: expomobilia ist der leidenschaftliche Lösungsfinder für anspruchsvolle Brand Experiences. Die Marke verbindet dabei scheinbare Gegensätze: Schweizer Präzision und internationale Offenheit, strukturiertes Arbeiten und kreative Lösungen, Planungssicherheit und außergewöhnliche Erlebnisse.
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3
Übersetzen
Die strategische Positionierung wurde in eine visuelle Sprache übersetzt. Raumperspektiven wurden zum verbindenden Gestaltungselement und machen die Kernkompetenz von expomobilia sichtbar: Räume zu gestalten, in denen Marken erlebbar werden.
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4
Implementieren
Aus der neuen Positionierung entstand ein Narrativ und ein konsistentes Brand Design mit Wortmarke, Key Visual, Corporate Font, Farbklima und Designsystem. Brand Guidelines sorgen dafür, dass die Marke an unterschiedlichen Touchpoints konsistent eingesetzt werden kann.
Das Ergebnis – ein Markensystem für Raumerlebnisse
Das Rebranding gibt expomobilia ein klares strategisches und visuelles Fundament. Die Marke führt damit Leistungen und Projekte unter einem gemeinsamen Markengedanken zusammen und spricht so die drei wichtigsten Zielgruppen gleichermaßen an: Marketingverantwortliche, Agenturpartner und Fachkräfte.
Strategische Entscheidungen
Drei wichtige Take-Aways aus dem Branding-Prozess für expomobilia, die entscheidend für die Weiterentwicklung und Führung der Marke sind.
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Mehrwert statt Leistungsbeschreibung
Nicht Messebau verkaufen, sondern Lösungen für Markenerlebnisse:
Messebau beschreibt eine Leistung, die Positionierung den Mehrwert dahinter. Die Marke stellt nicht die Produktion in den Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, außergewöhnliche Markenerlebnisse zu kreieren. -
Branding auf Augenhöhe
Ziel eines jeden Branding ist, dass Performance und Marke in der gleichen Liga spielen. expomobilia ist Partner von Premium-Marken in aller Welt und spezialisiert auf anspruchsvolle Projekte. Das neue Branding reflektiert diese Positionierung ästhetisch und signalisiert den Anspruch der Marke.
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Arbeitgebermarke mit Anspruch
Der Brand Frame® wurde gemeinsam mit einem Team aus Führungskräften entwickelt. Das war Voraussetzung für die interne Akzeptanz der Strategie und des neuen Erscheinungsbildes. Bei ausgeprägter Unternehmenskultur ist Teilhabe essenziell für den Erfolg.
Wirkung
Die Marke macht sichtbar, was expomobilia besonders macht. Die neue Positionierung rückt die übergeordnete Kompetenz in den Vordergrund: expomobilia entwickelt und realisiert Brand Experiences – von der Idee bis zur Umsetzung auf internationalem Niveau.
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Leistung und Marke auf Augenhöhe
Das neue Branding inszeniert die Marke als Partner und Arbeitgeberin im Premium-Segment.
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Stolz auf die Marke
Die gemeinsam erarbeitet Strategie war für das Team anschlussfähig und föderte die Identifikation mit der Marke.
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Herkunft und Zukunft
Die Marke verbindet die Herkunft aus der Schweiz mit internationaler Ausrichtung.
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Räumliches Designsystem
Das Designsystem verbindet ein klares Raster mit räumlicher Perspektive und vermittelt so die Markenerlebnisse, die entstehen.
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Premium-Positionierung
Der eigens entwickelte Font expomobilia Sans signalisiert hohen Individualisierungsgrad und Anspruch der Marke.
Wortmarke
Die dynamischen Schrägen der Wortmarke korrespondieren mit dem Key Visual, indem sie die Raumperspektiven aufgreifen.
Corporate Font
Helder erstellte in Zusammenarbeit mit Neue Foundry die expomobilia Sans. Die Schrift ist eine zeitgenössischer Vertreterin der geometrischen Serifenlosen und ist tonangebend innerhalb des minimalistischen Designs.
Farbklima
Die gedeckten Farben unterstreichen die Positionierung als Premium-Anbieter und geben den Projekten genügend Raum, um für sich zu wirken.
Designsystem
Expomobilias Markenversprechen: Räume in außergewöhnliche Erlebnisse verwandeln. Die Markenpositionierung – vom Konzept bis zum Raum – wird in ein Designsystem übersetzt.
Website
Die Website überzeugt durch klare Struktur, intuitive Navigation und durchgängige Designsprache, welche die Repositionierung unterstreichen.
Guideline
Für eine konsistente Markenkommunikation an allen Touchpoints entwickelte Helder umfassende strategische Brand Guidelines.
Häufige Fragen zum Thema Rebranding
Wann ist ein Rebranding sinnvoll?
Ein Rebranding ist sinnvoll, wenn sich ein Unternehmen strategisch weiterentwickelt hat und die bestehende Marke diese Entwicklung nicht mehr überzeugend abbildet. Typische Gründe für ein Rebranding sind ein verändertes Geschäftsmodell, neue Zielgruppen, ein erweitertes Leistungsportfolio, neue Märkte oder starkes Wachstum.
Oft wird der Handlungsbedarf zuerst am Corporate Design oder an der Website sichtbar. Ein veralteter Markenauftritt ist jedoch meist nur ein Symptom dafür, dass die Marke nicht mehr zum Unternehmen passt, das heute existiert – und zu dem, das künftig entstehen soll.
Was gehört zu einem strategischen Rebranding?
Ein strategisches Rebranding umfasst mehr als ein neues Logo oder ein neues Corporate Design. Je nach Ausgangssituation gehören dazu beispielsweise Markenpositionierung, Markenstrategie, Markenleitbild, Markenarchitektur, Naming, Brand Story und visuelle Identität.
Ziel eines Rebrandings ist es, die strategische Ausrichtung eines Unternehmens und seinen Markenauftritt wieder miteinander in Einklang zu bringen. Die Marke soll das Unternehmen heute glaubwürdig repräsentieren und gleichzeitig zukünftige Entwicklungen unterstützen.
Mit dem Brand Frame® hat Helder ein Framework für Markenentwicklung und Markenführung entwickelt. In einem geführten Prozess von der Analyse bis zum Launch entstehen daraus klare strategische Leitplanken für Design, Kommunikation und Sales.
Wie hängen Markenpositionierung und Corporate Design beim Rebranding zusammen?
Markenpositionierung und Corporate Design sollten beim Rebranding aufeinander aufbauen. Bevor ein neues Corporate Design entwickelt wird, sollte klar sein, wofür die Marke steht, welche Rolle sie im Markt einnimmt und wodurch sie sich unterscheidet.
Diese strategische Grundlage wird anschließend in eine visuelle Identität übersetzt. Das Corporate Design macht die Positionierung damit sichtbar und erlebbar. Ein Rebranding verändert also nicht nur das Erscheinungsbild, sondern übersetzt die strategische Ausrichtung der Marke in einen klaren visuellen Ausdruck.
Wie entwickelt man ein Corporate Design, das mit dem Unternehmen mitwächst?
Ein zukunftsfähiges Corporate Design braucht ein skalierbares Designsystem. Unternehmen kommunizieren heute über viele unterschiedliche Kanäle und Formate – beispielsweise Website, Social Media, Präsentationen, digitale Produkte, Events und Printmedien.
Ein gutes Designsystem definiert deshalb klare Marken-Codes und gleichzeitig genügend Flexibilität für unterschiedliche Anwendungen. Die Marke bleibt dadurch konsistent, ohne dass jede Anwendung gleich aussehen muss.
Was ist der Unterschied zwischen einem Brand Refresh und einem Rebranding?
Ein Brand Refresh aktualisiert den bestehenden Markenauftritt, ohne die strategische Ausrichtung der Marke grundsätzlich zu verändern. Er kann sinnvoll sein, wenn Positionierung und Markenstrategie weiterhin funktionieren, das Corporate Design aber veraltet oder uneinheitlich geworden ist.
Ein Rebranding geht weiter. Es hinterfragt die strategische Rolle der Marke, ihre Positionierung, Markenarchitektur und gegebenenfalls das gesamte Markensystem.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, ob ein Unternehmen ein neues Design braucht. Entscheidend ist, ob die bestehende Marke noch zur strategischen Entwicklung des Unternehmens passt.
Wie gelingt ein Rebranding, ohne Markenbekanntheit zu verlieren?
Ein Rebranding muss nicht bedeuten, alle bestehenden Markenelemente aufzugeben. Bekannte und starke Elemente können gezielt erhalten und weiterentwickelt werden.
Dafür ist es wichtig, zwischen Elementen der Markenidentität und rein historisch gewachsenen Gestaltungselementen zu unterscheiden. So kann sich eine Marke weiterentwickeln, ohne ihre Wiedererkennbarkeit unnötig zu gefährden.
Was passiert mit bestehenden Produktnamen bei einem Rebranding?
Bei einem Rebranding müssen bestehende Produktnamen und Markenbezeichnungen nicht automatisch geändert werden. Entscheidend ist ihre zukünftige Rolle innerhalb der Markenarchitektur.
Vor einer Änderung sollte deshalb geprüft werden, welche Produktnamen strategisch relevant sind, welche bereits Markenbekanntheit aufgebaut haben und welche lediglich aus der bisherigen Unternehmensstruktur entstanden sind.
Je nach Ergebnis können Produktnamen beibehalten, angepasst, unter die Dachmarke gestellt oder schrittweise abgelöst werden. Bei gewachsenen Markenportfolios kann ein stufenweiser Übergang sinnvoll sein, um bestehenden Markenwert und Wiedererkennbarkeit zu erhalten.
Wichtig ist, die neue Markenarchitektur anschließend konsequent über Website, Produktkommunikation, Vertrieb und alle weiteren relevanten Touchpoints umzusetzen.
Wie lange dauert ein Rebranding?
Die Dauer eines Rebrandings hängt vom Umfang des Projekts, der inhaltlichen Komplexität und den Entscheidungswegen im Unternehmen ab.
Bei Helder dauert ein Rebranding mit Markenarchitektur als Richtwert etwa acht Wochen. Für Markenstrategie, Naming und Webentwicklung sind jeweils rund vier Wochen einzuplanen. Die einzelnen Phasen können je nach Projekt auch miteinander verbunden oder angepasst werden.
Besonders die Anzahl der beteiligten Entscheidungsgremien beeinflusst die Projektdauer. Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen können in der Regel schneller Entscheidungen treffen und ein Rebranding entsprechend zügiger umsetzen.
Woran erkennt man ein erfolgreiches Rebranding?
Der Erfolg eines Rebrandings lässt sich nicht allein daran messen, ob das neue Corporate Design gefällt. Entscheidend ist, ob die Marke nach dem Rebranding strategisch klarer, relevanter und wiedererkennbarer ist.
Welche Kriterien relevant sind, hängt von den Zielen des Rebrandings ab. Dazu können beispielsweise Markenbekanntheit, Markenverständnis, Differenzierung, Kundenwahrnehmung, interne Akzeptanz oder die klare Zuordnung von Produkten und Angeboten gehören.
Ein erfolgreiches Rebranding schafft damit nicht nur einen neuen Markenauftritt. Es verbessert die Fähigkeit der Marke, die strategischen Ziele des Unternehmens langfristig zu unterstützen.
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