B2B Rebranding
Rebranding für synvert – von sechs Experten zu einem Data Powerhouse
Sechs Unternehmen mit unterschiedlichen Expertisen und Kulturen, vereint unter einer gemeinsamen Marke – wie aus vielen Spezialisten eine Marke mit Mehrwert für alles Stakeholder wird, zeigt der synvert-Case.
Case Summary
Sechs hochspezialisierte Unternehmen – saracus, DataFocus, Datadrivers, Data Insights, ClearPeaks, Crimson Macaw– mit Kompetenzen in Datenstrategie, Data Engineering und Data Analytics sollten zu einer gemeinsamen Marke zusammengeführt werden.
Die Herausforderung: Aus sechs starken Identitäten sollte eine Marke hervorgehen.
Die neue Marke sollte Größe und Kompetenz der Gruppe sichtbar machen, gleichzeitig aber die unterschiedlichen Expertisen und Kulturen integrieren.
Aus dieser Aufgabe entstand synvert – eine Marke, die „synergy“ und „convert“ verbindet und damit den gemeinsamen Mehrwert beschreibt: Daten werden durch Strategie, Analyse und Engineering nutzbar gemacht.
Branche: B2B / Tech
Unternehmen: synvert
Investor: Maxburg Capital Partners GmbH
Gründung: 1992 / Merger 2020 / Akquisition: 2025 durch Hitachi
Projekt: Markenfusion / Rebranding
Leistungen: Markenstrategie, Markenworkshop, Naming, Markenarchitektur, Brand Design, Brand Guidelines
Ausgangslage: Sechs Unternehmen, sechs Identitäten
Die sechs Unternehmen waren etabliert und erfolgreich. Für die gemeinsame Gruppe entstand daraus die zentrale Markenfrage: Wie wird aus sechs Unternehmen eine Marke, die spürbaren Mehrwert durch Synergieeffekte erzeugt?
Es brauchte ein System, das Gemeinsamkeit sichtbar macht und Unterschiede integrieren kann.
Vorherige Logos
Neues Logo
Herausforderung
Eine gemeinsame Identität schaffen für sechs und mehr Player mit jeweils eigener Geschichte, eigener Identität, eigener Kultur und eigener Ästhetik, ohne Kompetenz, Drive und Mitarbeitende der einzelnen Unternehmen zu verlieren.
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Eine Dachmarke
Die neue Marke musste Orientierung schaffen: Für Kund:innen sollte auf Anhieb verständlich werden, wofür die Gruppe als Ganzes steht.
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Gemeinsame Positionierung
Wenn verschiedene Unternehmen strategisch zusammenfinden müssen, braucht es ein übergreifendes Markenversprechen.
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Skalierbares System
Das Rebranding musste mehr leisten als die Vereinheitlichung des visuellen Auftritts. Die Herausforderung war, eine Markenarchitektur und ein Designsystem zu entwickeln, das die Gruppenmarken schrittweise in die Dachmarke migriert und weitere Akquisitionen integrieren kann.
Ziele
Aus einer Gruppe spezialisierter Unternehmen sollte eine klar positionierte, integrierte und international wettbewerbsfähige Marke werden, die als strategisches Instrument sowohl die Post-Merger-Integration als auch eine Buy-and-Build-Logik und Wachstum stützt.
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Starke Dachmarke etablieren
Unterschiedliche Organisationen und Kompetenzen unter einer gemeinsamen Markenidentität vereinen, Synergieffekte sichtbar machen und die Wahrnehmung als integrierte Unternehmensgruppe stärken.
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Marktpositionierung schärfen
Ein klares, differenzierendes Leistungsversprechen entwickeln, das die gebündelte Expertise von synvert vermittelt und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Markt stärkt.
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Identifikation und Zusammengehörigkeit
Eine gemeinsame Identität schaffen, die Mitarbeitenden Sicherheit gibt, unterschiedliche Unternehmenskulturen verbindet und die Integration akquirierter Unternehmen unterstützt.
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Skalierbarkeit gewährleisten
Eine zukunftsfähige Markenarchitektur und ein flexibles Designsystem etablieren, das weitere Akquisitionen und neue Leistungen integrieren kann und die Buy-and-Build-Strategie langfristig unterstützt.
Das Ergebnis – ein Data Powerhouse mit gemeinsamer Identität
Mit synvert entstand eine Dachmarke für Data Engineering, Data Analytics und Datenstrategie. Die neue Identität macht die Größe und Expertise der Gruppe sichtbar und schafft gleichzeitig ein System, in das weitere Unternehmen integriert werden können. Beim Launch vereinte synvert rund 450 Data Experts. Seit dem Launch ist die Gruppe weiter gewachsen; neue Unternehmen und Expert:innen können in die Markenarchitektur integriert werden. Seit 2025 gehört synvert zu Hitachi.
Prozess: Vom Kick-Off bis zum Roll-out
01 Verstehen
Wir analysierten die bestehenden Marken-Mitglieder der Gruppe, die jeweiligen Leistungsportfolios, die Marktumfelder und Zielgruppen. Recherchen sowie Interviews mit Mitarbeitenden, C-Level und Kund:innen lieferten die Grundlage für die strategische Neuausrichtung.
02 Fokussieren
Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus C-Level und Führungskräften entwickelten wir im digitalen Markenworkshop mit projektiven und kreativen Übungen die Grundlagen für den Brand Frame®. Der Brand Frame® ist unser Framework, mit dem die Positionierung, das gemeinsame Markenversprechen und die strategische Ausrichtung der Marke definiert und als Grundlage für die weitere Markenentwicklung und -führung nutzbar gemacht wird.
03 Übersetzen
Wir übersetzten die strategische Positionierung in eine neue Markenidentität, mit der sich alle Gruppenmitglieder identifizieren konnten. Maßgeblich war die Entwicklung eines differenzierenden und schützbaren Markennamens. Danach erfolgte die Konzeption einer eigenständigen visuellen Sprache, die die Synergieeffekte des Mergers und die gemeinsame Identität sichtbar macht.
04 Implementieren
Wir entwickelten ein konsistentes Designsystem mit Wortmarke, Typografie, Farbwelt und weiteren Gestaltungselementen. Auf dieser Grundlage konzipierten und gestalteten wir die neue Website. Brand Guidelines sichern die konsistente Anwendung und Weiterentwicklung der Marke über alle Touchpoints hinweg.
Strategische Entscheidungen
Die drei wichtigsten Erkenntnisse aus dem Branding-Prozess für synvert, die für die Dachmarken-Entwicklung wegweisend sind.
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Eine gemeinsame Positionierung
Sechs spezialisierte Unternehmen werden unter einer starken Dachmarke vereint. Aus einzelnen Kompetenzen entsteht ein gemeinsames Leistungsversprechen, das die Wettbewerbsposition stärkt und neue Marktpotenziale erschließt.
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Markenwerte erhalten, Synergien nutzen
Die Markenarchitektur verbindet die Stärke der Dachmarke mit der Reputation der Einzelunternehmen. So bleiben bestehende Markenwerte erhalten, während die Gruppe zusammenwächst und weitere Akquisitionen integriert werden können.
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Eine gemeinsame Identität
Ein gemeinsamer Markenkern schafft Orientierung und Zusammenhalt über Unternehmensgrenzen hinweg. Die Markenstrategie unterstützt damit nicht nur den Außenauftritt, sondern auch die kulturelle Integration und langfristige Entwicklung der Unternehmensgruppe.
Wirkung
Das Rebranding von synvert zeigt, wie Markenstrategie die Transformation einer Unternehmensgruppe unterstützen kann. Aus sechs spezialisierten Unternehmen mit unterschiedlichen Identitäten entstand eine gemeinsame Dachmarke mit einer klaren Positionierung, einem überzeugenden Leistungsversprechen, einer skalierbaren Markenarchitektur und einem ebensolchen Brand Design, das die Leistung visualisiert. Damit wird die Marke als strategisches Instrument für Buy-and-Build, Post-Merger-Integration und Wachstum eingesetzt.
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Stärkere Marktposition
Die gemeinsame Dachmarke bündelt spezialisierte Kompetenzen zu einem Data-Powerhouse mit integrierten Leistungsangebot.
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Markenwerte erhalten
Die Markenarchitektur erhält Repuation, bestehende Kundenbeziehungen und Werte und macht die Gruppenzugehörigkeit
sichtbar. -
Wachstum skalierbar machen
Das Markensystem ist auf die Integration weiterer Unternehmen ausgelegt. Akquisitionen können in die Markenstruktur eingebunden werden, ohne Architektur und Design jedes Mal neu entwickeln zu müssen.
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Integration durch Identifikation
Ein gemeinsamer Markenkern schafft Identifikation für Mitarbeitende unterschiedlicher Unternehmensherkünfte. Er unterstützt die Entwicklung einer gemeinsamen Identität, ohne die individuellen Stärken der Unternehmen aufzugeben.
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Erfolgreicher Exit
Eine klar positionierte und konsistent geführte Dachmarke kann die Attraktivität einer Unternehmensgruppe deutlich erhöhen. Im September 2025 akquirierte Hitachis US-Tochter GlobalLogic synvert von Maxburg.
Naming & Logo
Der Markenname synvert ist ein Portmanteau aus “synergy” und “convert”. Damit suggeriert der neue Name den nutzbringenden Synergieeffekt des Mergers: Daten so konvertieren, dass sie nutzbar werden.
Farbklima
Das Farbklima zeigt mit einem leuchtenden und einem gedeckten Grünton als Hauptfarben, wofür synvert steht: High-End-Technologie für nachhaltige Lösungen.
Markenarchitektur
Mit der neuen Markenarchitektur wurden die Einzelmarken sukzessive migriert: Innerhalb von 9 Monaten wurde so aus dem House of Brands über ein Branded House mit prominenter Dachmarke eine visuell einheitlichen Unternehmensmarke.
Designsystem
Das Key Visual visualisiert die Leistung von synvert, Unternehmensdaten durch Strategie, Analyse und Engineering nachhaltig nutzbar zu machen.
Die Daten werden durch das Data Grid im Hintergrund visualisiert, ihre Verarbeitung durch die agile Data Box.
Website
Gemäß des Brand Design-Systems entwickelte Helder das Web Design, das das Angebot strukturiert: nach Branchen & Services, Partnern & Accelators, Webinaren, Content und Unternehmensdarstellung.
Erfolg
Nach dem Launch wuchs die Gruppe um neue Data Experts und beschäftigt heute als Teil von GlobalLogic über 550 Cloud-, Data- und KI-Berater:innen weltweit. Sowohl in die Markenarchitektur als auch das Design System lassen sich diese in die Gruppe schlüssig integrieren, ohne komplett darin aufgehen zu müssen.
FAQ zur Markenfusion synvert
Antworten auf häufige Fragen aus Kundensituation und Vorgehen.
Wie führt man mehrere übernommene Unternehmen unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammen?
Eine Dachmarke funktioniert nach einer Fusion nur, wenn sie ein gemeinsames Leistungsversprechen hat, das mehr ist als die Summe der Einzelfirmen. Ein neues Logo allein reicht nicht.
Bei synvert hat Helder sechs spezialisierte Data-Unternehmen zusammengeführt: saracus, DataFocus, Datadrivers, Data Insights, ClearPeaks und Crimson Macaw. Zuerst wurden alle sechs Marken, ihre Portfolios, Märkte und Zielgruppen analysiert, mit Interviews auf C-Level, mit Mitarbeitenden und Kund:innen. Im Markenworkshop entstand daraus eine gemeinsame Positionierung im Brand Frame®.
Erst danach folgten Name, Markenarchitektur und Designsystem. Diese Reihenfolge verhindert, dass die neue Marke nur die größte Einzelfirma abbildet.
House of Brands oder Branded House: Welche Markenarchitektur passt nach einer Fusion?
Nach einer Fusion ist selten ein sofortiger Wechsel sinnvoll. Besser ist ein Stufenmodell, das die Reputation der Einzelmarken nutzt und sie schrittweise in die Dachmarke überführt.
Bei synvert verlief die Migration vom House of Brands über ein Branded House mit prominenter Dachmarke zu einer visuell einheitlichen Unternehmensmarke. Bestehende Kundenbeziehungen und Markenwerte der sechs Firmen blieben dadurch während des Übergangs erhalten.
Wie schnell ihr migriert, hängt davon ab, wie bekannt die Einzelmarken bei euren Kund:innen sind und wie viele weitere Zukäufe geplant sind.
Wie unterstützt eine Marke eine Buy-and-Build-Strategie?
Bei Buy-and-Build muss die Marke von Anfang an für Unternehmen gebaut sein, die es heute noch nicht in der Gruppe gibt. Markenarchitektur und Designsystem müssen neue Zukäufe aufnehmen, ohne jedes Mal neu entwickelt zu werden.
synvert war von Maxburg Capital Partners finanziert. Helder hat die Markenarchitektur deshalb so angelegt, dass weitere Unternehmen und Expert:innen integriert werden können. Beim Launch vereinte synvert rund 450 Data Experts, heute sind es als Teil von GlobalLogic über 550 Cloud-, Data- und KI-Berater:innen weltweit.
Im September 2025 übernahm GlobalLogic, eine Tochter von Hitachi, synvert von Maxburg.
Wie bleibt bei einer Markenfusion die Identifikation der Mitarbeitenden erhalten?
Mitarbeitende identifizieren sich mit einer neuen Dachmarke, wenn sie an ihrer Entstehung beteiligt sind und ihre bisherige Herkunft darin wiederfinden.
Bei synvert entwickelte Helder den Brand Frame® gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus C-Level und Führungskräften der Gruppe. Der Workshop fand digital statt und arbeitete mit projektiven und kreativen Übungen. Ein gemeinsamer Markenkern verbindet seitdem Teams aus unterschiedlichen Unternehmenskulturen.
Der Name synvert, aus „synergy“ und „convert“, macht den Grund der Fusion selbst zum Teil der Marke.
Wie lange dauert die Migration von Einzelmarken in eine Dachmarke?
Die Dauer hängt davon ab, wie viele Einzelmarken migriert werden und wie bekannt sie sind. Bei synvert dauerte die Migration von sechs Unternehmensmarken in die Dachmarke neun Monate.
Vorher lagen Analyse, Markenworkshop, Naming und die Entwicklung des Designsystems. Parallel entstand die neue Website, die das Angebot nach Branchen, Services, Partnern und Content strukturiert.
Plant die Migration als eigene Phase mit festen Schritten, damit Kund:innen in jedem Moment wissen, welche Marke für sie zuständig ist.
Der Marke Gestalt geben?
Sprecht uns an.