SaaS Rebranding
Rebranding für SIDES – Von SimplyDelivery zur Gastro-Plattform
Unser Rebranding machte aus der Liefer-App-Wahrnehmung eine Marke für das gesamte Gastro-Ökosystem. Heute steht SIDES dafür, Gastronomie digital zu steuern – von Bestellung und Kasse über Küche und Payment bis zu Delivery, Webshop und Self-Order.
Case Summary
SIDES unterstützt Gastronom:innen dabei, ihr Geschäft digital zu steuern – von Bestellung und Kasse über Küche und Payment bis zu Delivery, Webshop und Self-Order. Doch das war nicht immer so klar erkennbar.
Ursprünglich hieß die Unternehmensmarke SimplyDelivery. Der Name erzählte eine Geschichte über Lieferung – und wurde damit zunehmend zum Problem: Restaurants, Bars, Cafés und Systemgastronomien, die andere digitale Lösungen suchten, fühlten sich nicht angesprochen. Mit der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells brauchte auch die Marke eine neue Richtung.
So wurde aus SimplyDelivery SIDES. Helder begleitete das Unternehmen bei der Schärfung seiner Positionierung, entwickelte den neuen Markennamen und übersetzte die strategische Idee in ein eigenständiges Brand Design.
Branche: Hospitality / SaaS
Unternehmen: SimplyDelivery GmbH
Mitarbeitende: > 120
User: > 6.800 Gastro-Betriebe in Europa
Leistungen: Markenstrategie, Naming, Brand Design, Designsystem, Key Visual, Brand Guidelines
Ausgangslage: Die Marke war kleiner als das Geschäftsmodell
SimplyDelivery war ursprünglich stark mit dem Thema Lieferung verbunden. Das passte zum damaligen Produkt – aber nicht mehr zur Entwicklung des Unternehmens.
Denn die Software konnte längst mehr: Sie verband unterschiedliche Prozesse und Kanäle der Gastronomie in einem modularen System. Der Name erzählte jedoch weiterhin nur einen Ausschnitt.
Herausforderung
Die Marke sollte für unterschiedliche gastronomische Geschäftsmodelle relevant werden: Lieferdienste, Restaurants, Bars, Cafés, Systemgastronomie und weitere Formen der Gastronomie. SimplyDelivery war längst kein einzelnes Tool für Liefergeschäft mehr, sondern besteht aus miteinander verbundenen Modulen, die unterschiedliche Gastro-Prozesse digitalisieren. Diese Bandbreite musste in eine eingängige Markenidee übersetzt werden.
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Wachstum
Das Unternehmen befand sich in einer Wachstumsphase. Die Marke musste deshalb nicht nur zum damaligen Produkt passen, sondern auch zukünftige Produkte, Module und Zielgruppen aufnehmen können.
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Zielgruppenansprache
Der Name SimplyDelivery stammte noch aus den Anfängen als Start-Up. Gastrobetriebe ohne eigenes Liefergeschäft fühlten sich nicht explizit angesprochen.
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Erscheinungsbild
Nichts hält so lange wie ein Provisorium: Das Brand Design war in die Jahre gekommen und drückte weder digitale Innovationskraft, noch Modularität aus, die SimplyDelivery auszeichneten.
Ziele
Die strategische Leitidee wurde auf einen prägnanten Markenkern verdichtet: Einfach machen.
SIDES soll Gastronom:innen dabei unterstützen, ihre Arbeit einfacher zu organisieren, Prozesse zu automatisieren und Ressourcen dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht werden. Umgekehrt steht der Kern für die agile Arbeitsweise der Unternehmens. Daraus entstand eine Marke, die wirklich kund:innenzentriert ist.
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Aus SimplyDelivery wird SIDES
Ein Markenname sollte offen genug für ein wachsendes Portfolio und gleichzeitig bedeutungstragend sein. SIDES ist immer an der Seite der Gastronomie. Nicht als Hauptgericht – SIDES macht das Geschäftsmodell komplett.
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Module visualisiert
Das neue Brand Design übersetzt die Modularität der Software visuell.
Einzelne Elemente können kombiniert, erweitert und unterschiedlich eingesetzt werden.
Das Design vermittelt damit ein flexibles System. -
Hohe Wiedererkennbarkeit
Das Thema “Einfach machen” zeiht sich als roter Faden durch das Messaging und die visuelle Kommunikation: das Modul findet sich im Logo, Animationen und Touchpoints wieder und macht SIDES unverwechselbar.
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Kund:innenzentrierte Story
Nicht die Technologie oder die Marke sind nicht Heldin der Brand Story, sondern immer die Gastronom:innen. Die Brand Story stellt bewusst die Kund:innen und deren Erfolg mit SIDES ins Zentrum des Narrativs.
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Kompetenz
Ressourcen sinnvoll einsetzen.
SIDES trägt mit Software dazu bei, Ressourcen wie Manpower, Zeit, Energie sinnstiftend einzusetzen: dort, wo sie wirklich gebraucht werden. -
Markenwerte
gemeinschaftlich – einfach – exzellent
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Markenkern
Einfach machen
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Mission
Software von SIDES befähigt alle
Gastronom:innen, vorausschauend,
selbstbestimmt und profitabel ihren
Markt zu gestalten:
mit einem modularen System, das sich den spezifischen Bedarfen von Einzelgastronom:innen, Manager:innen von Ketten und Betreiber:innen von Lieferdiensten anpasst. -
Ambition
SIDES wird der maßgebliche
digitale Transformator der
Gastro-Branche.
Prozess: Von der Analyse bis zum Roll-Out
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1
Verstehen
Wir analysierten Marke, Leistungsversprechen, Marktumfeld und Zielgruppen anhand von Recherchen und Interviews mit Mitarbeitenden und Kund:innen.
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2
Fokussieren
Aus diesen Erkenntnissen entwickelten wir mit einem interdisziplinären Team aus C-Level und Führungskäften im Markenworkshop den Brand Frame®.
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3
Übersetzen
Auf Basis der strategische Positionierung wurde zunächst ein neuer Namen und eine kund:innenzentierte Brand Story nach dem Prinzip der Heldenreise entwickelt. Anschließend übersetzten wir die Strategie in ein konsistentes Brand Design mit Wortmarke, Key Visual, Corporate Font, Farbklima und Designsystem übersetzt.
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4
Implementieren
Das neue Branding wurde auf alle Touchpoints ausgerollt. Im Zentrum standen natürlich die Website sowie Gestaltung einer Messe, die zugleich als Launch-Plattform des Rebrandings diente. Brand Guidelines sorgen dafür, dass das Team die Marke eigenständig an unterschiedlichen Touchpoints konsistent einsetzen kann.
Das Ergebnis – eine Marke für das gesamte Gastro-Ökosystem
Aus SimplyDelivery wurde SIDES – und aus einer Marke mit klarem Lieferfokus eine Plattformmarke für unterschiedliche Bereiche der Gastronomie. Heute positioniert sich SIDES als All-in-One-Gastronomie-Software. Kasse, Webshop, Lieferportale, Payment, Küche, Self-Order und weitere Funktionen werden über ein gemeinsames System gesteuert.
Strategische Entscheidungen
Drei wesentliche Entscheidungen im Rebranding-Prozess für SIDES legten die strategische Grundlage für das Wachstum der Marke.
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Ein Name, der mitwächst
Mit dem neuen Namen ist SIDES ist nicht auf einen einzelnen Vertriebskanal oder einzelne Funktionen festgelegt. Der Name ist aufnahmefähig für neue Produkte und Services, ohne generisch zu sein; das macht ihn langfristig wertvoll.
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Client is King
Die Technologie bleibt wichtig – aber die Marke erzählt primär, was sie für ihre Nutzer:innen möglich macht. In der Bildsprache, im Storytelling und Messaging wird konsequent der Erfolg der Gastronom:innen in den Mittelpunkt gestellt.
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Eine klare Markenidee
Der Markenkern “Einfach machen” formuliert den Anspruch der Marke: Wir machen es unseren Kund:innen so einfach wie möglich. Und wir setzen einfach um, schnell und agil. Aus einer komplexen Technologie wird damit eine verständliche Markenbotschaft.
Wirkung
Die Schärfung von Identität und Positionierung half in einer wichtigen Wachstumsphase, explizit alle relevanten Zielgruppen zu erreichen: Lieferdienste, Systemgastronomie, Restaurants, Bars und Cafés.
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Zielgruppenansprache
Das neue Branding und der neue Name holt alle relevanten Zielgruppen ab: vom inhabergeführten Café bis zur Systemgastronomie.
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Anschlussfähigkeit gewahrt
Der neue Name SIDES ist aus den ersten beiden Silben des bisherigen Markennamen SimplyDelivery abgeleitet. So blieb die Anschlussfähigkeit für Kund:innen und Team gewahrt.
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Modularität sichtbar machen
Das Brand Design vermittelt nonverbal, was die Marke bietet: Modularität, die mitwächst und sich nahtlos integriert.
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Flexibles Designsystem
Das Designsystem reflektiert die Markenidee: Weil es flexibel variiert werden kann, muss es nicht für jede Anwendung neu erfunden werden.
Naming
SimplyDelivery wird zu SIDES: Das System ist nicht die Hauptgericht – es komplettiert das Geschäftsmodell von Gastronom:innen.
Design System
Das Design System ist wie das Produkt einfach flexibel anwendbar. Als Hauptpersonen des Storytellings werden Gastronom:innen visuell in den Fokus gerückt.
Brand Guideline
Der Markenkern “Einfach machen” zieht sich als roter Faden konsequent durch Brand Design und Brand Guideline.
„Gemeinsam mit Helder haben wir es geschafft, einen neuen Namen und Markenauftritt zu entwickeln, der unsere Zielgruppe noch besser anspricht.“
Björn Wisnewski
Founder
Häufige Fragen zum Rebranding von SIDES
Wann sollte ein SaaS-Unternehmen seinen Namen ändern, wenn das Produkt über den ursprünglichen Namen hinausgewachsen ist?
Ein Renaming ist sinnvoll, wenn der Name Zielgruppen ausschließt, die das Produkt längst bedient. Bei SimplyDelivery war genau das der Fall: Der Name erzählte von Lieferung, die Software deckte aber Kasse, Küche, Payment, Webshop und Self-Order ab.
Restaurants, Bars, Cafés und Systemgastronomie ohne eigenes Liefergeschäft fühlten sich nicht angesprochen. In einer Wachstumsphase mit über 120 Mitarbeitenden und mehr als 6.800 Gastro-Betrieben in Europa wurde der Name damit zur Wachstumsbremse.
Prüft deshalb zuerst, ob das Problem wirklich am Namen liegt oder an Positionierung und Auftritt. Bei SIDES lag es am Namen.
Wie entwickelt man einen Markennamen, der mit einem modularen Software-Portfolio mitwächst?
Ein mitwachsender Name ist offen genug für neue Module und trägt trotzdem eine Bedeutung. Er darf sich nicht an eine einzelne Funktion oder einen Vertriebskanal binden.
Helder hat für SimplyDelivery den Namen SIDES entwickelt. Die Idee: SIDES steht immer an der Seite der Gastronomie. Die Software ist nicht das Hauptgericht, sie macht das Geschäftsmodell komplett. Neue Produkte und Services passen unter diesen Namen, ohne dass er generisch wird.
Grundlage war die zuvor geschärfte Positionierung im Brand Frame®. Erst danach entstanden Long List, Short List und Prüfung der Namen.
Wie bleibt bei einem Renaming die Wiedererkennbarkeit für Bestandskunden erhalten?
Am sichersten bleibt ein hörbarer oder sichtbarer Bezug zum alten Namen erhalten. So erkennen Kund und Team die Marke wieder, obwohl sich der Name ändert.
SIDES ist aus den ersten beiden Silben von SimplyDelivery abgeleitet. Bestehende Kund konnten die neue Marke dadurch sofort zuordnen. Der Markenkern „Einfach machen“ zieht sich zusätzlich durch Messaging, Logo, Animationen und Designsystem und gibt der neuen Marke schnell ein eigenes Profil.
Plant außerdem einen sichtbaren Launch: SIDES nutzte dafür einen Messeauftritt als Launch-Plattform.
Wie macht man komplexe B2B-Software in der Markenkommunikation verständlich?
Komplexe Software wird verständlich, wenn die Marke nicht die Technologie erzählt, sondern was sie für die Nutzer möglich macht.
Für SIDES hat Helder eine Brand Story nach dem Prinzip der Heldenreise entwickelt. Heldin der Geschichte sind die Gastronomen und ihr Erfolg, nicht die Software. Der Markenkern „Einfach machen“ übersetzt das modulare System in eine Botschaft, die jede Zielgruppe versteht: vom inhabergeführten Café bis zur Systemgastronomie.
Das Designsystem zeigt die Modularität zusätzlich visuell: Elemente lassen sich kombinieren und erweitern, wie die Software selbst.
Wie ist Helder beim Rebranding von SimplyDelivery zu SIDES vorgegangen?
Das Rebranding lief in vier Phasen: Verstehen, Fokussieren, Übersetzen, Implementieren.
Zuerst analysierte Helder Marke, Leistungsversprechen, Markt und Zielgruppen, unter anderem mit Interviews mit Mitarbeitenden und Kund. Im Markenworkshop mit C-Level und Führungskräften entstand daraus der Brand Frame® mit Kompetenz, Mission, Ambition, Werten und Markenkern.
Auf dieser Grundlage folgten Naming, Brand Story und Brand Design mit Wortmarke, Key Visual, Corporate Font, Farbklima und Designsystem. Zum Schluss wurde die Marke auf Website und Messe ausgerollt. Brand Guidelines sorgen dafür, dass das SIDES-Team die Marke selbstständig konsistent einsetzt.
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